Standort &
Bewegungsraum

— Die Bergstadt Clausthal-Zellerfeld ist mit rund 16.000 Einwohnern das Zentrum des Oberharzes. Sie ist 1924 aus dem Zusammenschluss der Bergstädte Clausthal und Zellerfeld entstanden. Die Bezeichnung „Bergstadt“ geht auf die Gründung beider Städte als Bergbaustädte durch die jeweiligen Landesherren zurück. Seit 1930 wird in Clausthal kein Bergbau mehr betrieben, wohl aber gelehrt. Heute erinnern noch 66 Teiche, das Oberharzer Wasserregal und die verbliebenen Bergbehörden und Ausbildungsstätten an den Bergbau.

Für den Standort Clausthal-Zellerfeld sprechen die Kooperationsmöglichkeiten mit der Technischen Universität Clausthal mit ihrer natur- und ingenieurwissenschaftlichen Ausrichtung. Zudem ist sie für ihre fachübergreifenden Forschung in den Feldern der Entsorgungstechnik (z.B. Recycling von Abfallstoffen, Luft- und Wasserreinhaltung), der rohstofforientierten Meerestechnik und der angewandten Elektrochemie bekannt. Auch andere Einrichtungen forschen in den Bereichen der Schlüsseltechnologien im Energie- und Umweltsektor. Ebenfalls findet sich in Clausthal ein großes Potential an qualifizierten Arbeitskräften. Die günstige, zentrale Lage zu den Absatzmärkten sind ebenfalls ein nennenswerter Standortfaktor. Clausthal-Zellerfeld bietet die Vorteile einer überschaubaren Kleinstadt wie kurze Entscheidungswege ohne bürokratische Hemmnisse, zudem erhält man preiswerte Grundstücke in Universitätsnähe.

Die Technische Universität Clausthal bietet folgende Studiengänge im natur- und ingenieurwissenschaftlichen Bereich:

+ Mathematik, Technomathematik, Wirtschaftsmathematik
+ Informatik, Wirtschaftsinformatik
+ Physik, Chemie
+ Geologie, Geophysik
+ Rohstoff- und Geotechnik
+ Wirtschaftsingenieurwesen
+ Verfahrenstechnik
+ Chemieingenieurwesen
+ Umweltschutztechnik